Datenschutz für Handwerksbetriebe
Sie sprechen ein Memo ein, in dem der Name Ihres Kunden fällt, seine Adresse und was auf seinem Dach gemacht werden soll. Diese Daten gehören ihm, und Sie sind dafür verantwortlich. Diese Seite erklärt, was mit ihnen passiert.
Die vier Punkte, auf die es ankommt
1. Die Sprachaufnahme wird nirgends gespeichert
Sie geht direkt aus Ihrem Handy an die Spracherkennung, wird dort in Text umgewandelt und ist danach weg. Keine Datei, kein Zwischenspeicher, kein Backup — bei uns nicht und beim Anbieter nicht.
Wenn die Spracherkennung ausfällt, ist die Aufnahme verloren und Sie tippen den Text ein. Das ist Absicht. Wir speichern sie nicht, um sie später nachzuverarbeiten.
2. Nichts verlässt die EU
Die Spracherkennung läuft bei Mistral AI in Frankreich. Das ist ein europäisches Unternehmen auf europäischen Servern. Es gibt keinen Ausweichweg zu einem amerikanischen Anbieter — auch nicht bei einem Ausfall. Fällt die Spracherkennung aus, tippen Sie eben. Das ist uns lieber als Daten Ihrer Kunden in Kalifornien.
Warum das zählt: Bei einem US-Anbieter bräuchte es Standardvertragsklauseln und eine Risikoabschätzung zum Drittlandtransfer — Papier, das Sie führen müssten. Hier entfällt beides, weil es keinen Transfer gibt.
3. Der Vertrag wird gestellt, nicht verlangt
Sie brauchen mit uns einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Diesen Vertrag stellen wir; Sie schließen ihn beim ersten Login mit einem Klick ab und haben ihn danach jederzeit als PDF im Konto. Ohne diesen Vertrag ist die Angebotserstellung gesperrt — nicht als Schikane, sondern weil wir ohne ihn Ihre Kundendaten nicht verarbeiten dürfen.
4. Sie sehen, wer beteiligt ist
Wir legen offen, welche Dienstleister mitwirken, wofür und an welchem Ort: Unterauftragsverarbeiter. Ändert sich etwas, erfahren Sie es 30 Tage vorher und können widersprechen.
Was das für Ihren Betrieb praktisch heißt
| Ihre Frage | Die Antwort |
|---|---|
| Muss ich meine Kunden informieren? | Ja — wie bei jedem Dienstleister, den Sie einsetzen. Die Angaben dafür stehen in unserer Datenschutzerklärung, Sie können sie übernehmen. |
| Was, wenn ein Kunde Auskunft verlangt? | Sie sind die richtige Adresse. Alles, was zu ihm gespeichert ist, finden Sie im Angebot; einen vollständigen Export Ihres Kontos erhalten Sie in den Einstellungen. |
| Wie lange bleiben die Daten? | Das legen Sie fest — zwischen 30 Tagen und 10 Jahren, voreingestellt ein Jahr. Wir löschen dann automatisch und endgültig. |
| Was, wenn ich kündige? | Alles wird gelöscht. Exportieren Sie vorher — Ihre Rechnungen unterliegen bei Ihnen einer zehnjährigen Aufbewahrungspflicht, und wir dürfen sie nach Ihrer Löschweisung nicht behalten. |
| Wer kann meine Angebote lesen? | Niemand außer Ihnen. Zugriffe unserer Verwaltung auf Mandantendaten sind nur mit Angabe eines Grundes möglich und werden Ihnen in Ihrem Konto angezeigt. |
Was wir nicht tun
- Kein Tracking, keine Werbe-IDs, keine Analysewerkzeuge in der Anwendung
- Kein Training von KI-Modellen mit Ihren Daten
- Keine Weitergabe an Dritte außer den offengelegten Dienstleistern
- Keine Sprecherunterscheidung — die Stimme selbst wird nicht ausgewertet
Prüfbar, nicht nur behauptet
Jede Zusage auf dieser Seite hat im Code eine Entsprechung, die sie prüft: dass nach einer Aufnahme keine Datei entstanden ist, dass ein Anbieter außerhalb der EU sich technisch nicht einhängen lässt, dass ein Zugriff auf fremde Mandantendaten fehlschlägt. Das ist der Unterschied zwischen einer Zusage und einem Versprechen.
Fragen
datenschutz@limebyte.de